DNS (Domain Name System) ist eine hierarchisch gegliederte, verteilte, dynamische Datenbank .
Der DNS -Dienst ist ein Server-Dienst , der Namen in IP-Adressen umsetzt. DNS muß auf einem Server installiert sein (z.B. unter Windows 2000); auf einer Workstation kann nur der Clientdienst installiert werden.
Der Hostname (Computername) ist eine Spezifizierung für einen bestimmten Computer.
In der Regel wird der bei der Installation vegebene Name übernommen.
Der Name darf bis zu 63 Zeichen lang sein; erlaubte Zeichen sind a...z und 0...9 .
Ursprünglich waren Zahlen am Anfang eines Domain-Namens nicht erlaubt.
Auf Wunsch einer freundlichen Firma ( 3com ) wurde dies geändert...
Die einzelnen Bestandteile des Namens sind durch Punkte voneinander getrennt.
Insgesamt dürfen 255 Zeichen verwendet werden. .com , .de , .org usw sind Top-Level- Endungen.
Die Auflösung geht von rechts nach links. Jeder Name muß eindeutig (einmalig) sein!
Diese Domain-Namen werden als FQDN (= full qualified domain name) bezeichnet.Verwaltet werden DNS-Namen von einem Root-Server .
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Die Root-Server haben Informationen zu allen Top-Level-Domains. Die Abfrage bezeichnet man als Forward Lookup (Namensabfrage). Die Root-Server leiten die Anfrage weiter zu anderen, ihnen bekannten Servern, bis der eigentliche DNS-Server erreicht ist. In der Beispielgrafik rechts wäre der gewünschte DNS-Server mydomain . |
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Forward-lookup-Zone in unserem Klassenraum wäre z.B. nwtraders.msft. Dazu muss diese Zone angelegt werden. Netzwerkteil der IP-Adress- in-addr.arpa -Zone.
Abfrage der Adresse Server1.microsoft.com ab. Server1.microsoft.com ist ein Beispiel für einen FQDN.
Wenn ein Client (auch Resolver genannt ) eine Anfrage nach einer bestimmten IP hat, muß der Client erst einmal einen DNS-Server kennen, den er erreichen kann.
In unserem Beispiel haben wir auf unseren Rechnern den Srv01 (Christian sein Rechner) eingetragen,
der als DNS-Server fungiert. Srv01 hat vom Provider zwei DNS erhalten (wegen der Ausfallsicherheit)
und richtet seine Anfrage an einen dieser DNS-Server. Dieser kennt die Endung .com .
Die Anfrage wird von diesem dann weitergeleitet, bis sie am Microsoft-DNS-Server landet und zurückgegeben werden kann.
Client fragt DNS: "Wer ist microsoft.com"? DNS sagt: "Kenn ich nicht" – reicht Abfrage weiter an nächsten root-Server weiter; dieser hat nur Zugriff auf .com , gibt also Abfrage weiter an anderen, ihm bekannten root-Server, der dann weitere xy.com -Server kennt usw., bis der entsprechende Server microsoft.com gefunden worden ist. Das Ergebnis dieser Abfrage wird über den ersten DNS-Server an den Client weitergegeben, der damit direkt die Verbindung zu microsoft.com herstellen kann. |
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Der Weg der Anfrage kann sichtbar gemacht werden auf der Management Console = DNS;
Weg der Abfrage über die verschiedenen DNS wird mitprotokolliert. Ebenfalls mal ausprobieren: ipconfig/all
auf dem DNS-Server; zeigt auf, welche DNS zugewiesen sind, welche IP-Adresse usw.
Einrichten einer DNS-Zone
Der Mieter einer Domain (z.B. www.apple.com ) muß zuerst einen DNS-Server einrichten und dann eine primäre Zone . Es können primäre und sekundäre Zonen angelegt werden; beide sind AktiveDirektory -integriert.
Primäre Zone: z.B. apple.com.dns
Sekundäre Zone: schreibgeschützte Kopie der primären Zone
Die primäre Zone ist apple.com . Diese primäre Zone enthält die Einträge
SOA
NS und den
A -Eintrag.
Diese Einträge stehen in einer Text-Datei auf dem DNS-Server als apple.com.dns . Mehrere Name-Server sind möglich, um den hauptsächlichen DNS-Server zu entlasten. Zudem können Unterdomänen gebildet werden:
www.Verkauf.apple.com
www.Entwicklung.apple.com.
Diese befinden sich in einer Zone und werden in einer zentralen Datei gesichert.
Z
ur besseren Übersichtlichkeit können aber auch mehrere Dateien angelegt werden.
Man befindet sich innerhalb eines Namensraums, aber mit verschiedenen Verzweigungen.
Hierarchie von Domains und Subdomains am Beispiel von www.indisoft.de

Domain Name Service |
Übersicht |
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Wie bereits erwähnt, übernimmt DNS die Aufgabe der Umwandlung von Internetnamen in numerische
Internetadressen und umgekehrt.
Diese Auflösung basiert auf der Verwendung des TCP/IP-Protokoll-Stacks.
Hierbei wird jedem öffentlich zugänglichen System (Host, Router, Gateway, ...)eine eindeutige 32-Bit große binäre Zahl zugeordnet (IP-Adresse), über die es angesprochen werden kann.
Zur Vereinfachung des Umgangs mit IP-Adressen werden diese in vier Oktetts unterteilt
und in Form von durch Punkte getrennten Dezimalzahlen dargestellt
(»11111111 11111111 11111111 <br>11111111«
»255.255.255.255«).
Ein Oktett besitzt somit einen Werteumfang von 0..255 (2 8 = 256).
Seltener anzutreffen ist die hexadezimale Notation (»FF.FF.FF.FF«), wobei diese vorrangig beim Nachfolger des jetzigen IP-Adressformats angewandt wird .
Da das menschliche Gehirn bekanntlich besser mit Namen als mit Zahlen umgehen kann,
wird jeder dieser Adressen ein eindeutiger Namen zugeordnet.
So lässt sich grundsätzlich mit der IP-Adresse »216.239.39.101« als auch mit dem
Namen » www.google.de « die gleiche Web-Seite auf dem gleichen System erreichen.
Da die Vermittlung im Internet aber einzig auf IP-Adressen basiert, ist bei Verwendung von symbolischen Rechnernamen vorab eine Adressauflösung durchzuführen.